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Was brauche ich ?

Auf vielfachen Wunsch, hier alles was für die Pilgerreise notwendig ist:

 

Was ist wichtig für meine Pilgerreise?
 
 

„Der Weg beginnt zu Hause“ sagen die Spanier über den Camino. Das schließt selbstverständlich die Vorbereitung ein. Hierzu zählt insbesondere, wie viel Gepäck schleppe ich mit mir herum.

Wahrscheinlich nehmen ihr auch viel mehr mit, als unbedingt notwendig ist (ich hab es auch getan). Überlegen euch genau was ihr mitnehmt und was nicht. Zwar können ihr Gepäck von Spanien mit der Post nach Hause senden, doch die Postgebühren sind recht hoch.

Viele Pilger lassen ihre überflüssigen Sachen unterwegs in den Refugien zurück, schmeißen sie weg oder verschenken diese.

 
            Grundsätzliches:
 

·         Nehmt nur das Nötigste mit

·         In Spanien können ihr fast alles kaufen

·         In den Herbergen könnt ihr Wäsche problemlos waschen, die meisten   haben sogar Waschmaschinen und Wäschetrockner

 

Euer Gepäck sollte die 10 kg Marke nicht überschreiten. Bedenkt bitte, dass auf diesen langen Marsch von knapp 800 km ihr jeden Tag bis zu acht Stunden dieses Gepäck mit euch herum tragen müssen. Nach einigen Tagen fangen auch ihr an jedes Gramm das ihr mitschleppt zu zählen.

 
Die Ausrüstung:
 

Das Schuhwerk:          Nehmt ein paar sehr gute, selbst eingelaufene Wanderschuhe
                                   mit,
die über den Knöchel reichen.

                                   Lasst euch in einem Spezialgeschäft beraten. Schuhwerk ist das

                                   Wichtigste, daran bitte nicht sparen.

                                   Für die Herbergen nehmt ihr ein paar Badeschlappen oder Sandalen

                                   mit, um an den Abenden den Füßen genug Luft zu gewähren.

Unterwäsche:                        Zwei bis drei Paar (ich selbst hatte drei Paar)

Jacke:                         Eine Fleece-Jacke ist genau das Richtige. Hält warm und trocknet  schnell.

Regenjacke:               Gibt es hervorragend kleine und leichte, die nach Gebrauch wieder zu

                                   einem kleinem Päckchen zusammen gerollt werden.

                                   Besonders empfehlenswert ist ein Regenumhang welcher auch über den

                                   Rucksack ragt.

Hose:                          Hier sind leichte Trekkinghosen zu empfehlen. Besonders praktisch

                                   wenn sie die Hosenbeine noch abnehmen können. Zwei Hosen sollten

                                   reichen (ich selbst hatte drei mit).

Hemden, T-Shirt:       Wenn ihr nicht viel mit euch herumtragen wollt, dann reichen zwei aus.

Socken:                      Spezielle Wandersocken sollten es sein, sie schützen vor  

                                   Druckstellen.

                                   In manch einem Reiseführer wird empfohlen die Socken  während   der

                                   Reise nicht zu waschen, „na ja, ich weiß nicht“, ich habe die Socken

                                   immer gewaschen und hatte nicht einmal eine Blase.

Handtuch:                  Hier ist empfehlenswertein spezielles saugfähiges und schnell trocknendes Sporthandtuch. Die gibt es in Sport und Trekkinggeschäften.

                                   Es ist praktisch und gering an Gewicht. Kosten ca. 15,- €

 

Wichtig für die gesamte Kleidung ist; es sollte atmungsaktive Wanderkleidung sein.

                                               

Kopfbedeckung:        Zum Schutz gegen die Sonne. Die Sonnenkraft in Spanien bitte

                                  nicht unterschätzen!
 
 
Rucksack:                   Auch den Kauf eines Rucksackes solltet ihr in einem Fachgeschäft

                                   erwägen. Denn dort erklärt man Euch auch die richtige Trageweise.

                                   Sitzt der Rucksack nicht richtig kommt es schnell zu unschönen

                                   Schürfwunden und muskulären Beschwerden. Achtet darauf, dass

                                   euer Rucksack genug Schlaufen außen hat um gegebenenfalls die

                                   Iso-Matte , den Schlafsack oder Schuhe anzubringen.

                                   Wichtig: Ihr benötigt einen Regenschutz für den Rucksack!

                                   An meinem ersten Reisetag von St. Saint Piet de Port nach

                                   Roncesvalles (es hat ununterbrochen geregnet) hatte ich vergessen

                                   diesen aufzuziehen. Der gesamte Inhalt meines Rucksackes war

                                   durchnässt.

Schlafsack:                 Ein unbedingtes muss! Ein leichter Schlafsack (für die Herbergen)

                                   reicht völlig aus. Die meisten Herbergen stellen auch Decken zur

                                   Verfügung. Wenn sie draußen übernachten müssen, ist mir auch

                                   zweimal passiert empfiehlt sich ein Winterschlafsack.

Iso-Matte:                  Ich hatte keine mit, weil mir Pilger im Vorfeld erzählt hatten das diese

                                   nicht notwendig sei. Das hat sich gerächt. Wie bereits erwähnt musste

                                   zweimal draußen nächtigen, weil die Herbergen voll waren. Zum Glück

                                   konnte ich mir von Mitpilgern für die Nächte eine leihen.

                                   Zu empfehlen ist eine selbstaufblasende Iso-Matte.

Wasserflasche:          Eine Flasche mit einem Fassungsvermögen von 0,5 Liter sollte reichen,

                                   da es unterwegs genügend Wasserstellen gibt an denen sie die Flasche

                                   wieder füllen können.
 
Reiseapotheke:          Desinfektionsmittel: z. B. Calendulatinktur, brennt nicht und beruht aufnatürlicher Bas Sicherheitsnadeln:
                                    Zur Not zum Aufstechen von    Blasen, ansonsten zum Befestigen von Kleidung am Rucksack zum Trocknen.

Leukosilk: Ist ähnlich wie Leukoplast, lässt sich aber reißen und klebt nicht ganz so extrem. Ich habe es bei anfangenden Blasen direkt auf die Blase zum Schutz vor weiterem Aufreiben geklebt.

Arnika: Homöopathisches Mittel für Unfälle

Apis: Als Mittel bei Insektenstichen, z. B. im Mund und Rachenbereich als Sofortmittel bei Notfällen.

Hirschtalk: Zum einschmieren der Füße bei Blasengefahr. Er macht die Füße geschmeidig und beugt Blasen vor.

                                   Pflaster in verschiedenen Größen.

                                   Persönliche Medikamente, sofern sie sie benötigen und das in

                                   Ausreichender Menge.
                                   Schmerztabletten, immer empfehlenswert.

                                   Magnesiumpräparate, wichtig bei Muskelkrämpfen.

                                   Fußsalbe, ihre Füße werden es ihnen danken.



 

Geld:                           Bargeld solltet Ihr nur in geringen Mengen mitnehmen. Mit einer

                                   EC-Karte erhalten sie überall Bargeld. Auch auf dem Jakobsweg gibt es

                                   Dieb und Ganoven, also Vorsicht.

                                   Die meisten Herbergen nehmen eine kleine Spende. Diese liegt bei

                                   5 € bis 15 €.

                                   Ich persönlich habe für Unterkünfte und ausgiebiges Essen ca. 1.000 €

                                   ausgegeben.

                                   Bargeld solltez Ihr immer in einem Brustbeutel aufbewahren und

                                   immer bei sich tragen (auch beim duschen). Der Personalausweis

                                   gehört ebenfalls dazu.
 
                                   Wichtige Dokumente
Personalausweis       bzw. Reisepass
 

Pilgerausweis:           Empfehlenswert ist es, den Pilgerausweis, auch Credential genannt

                                   am Heimatort zu besorgen.

                                   Hier könnt Ihr den Pilgerausweis bestellen:

                                                          

                                                           Deutsche St. Jakobus Gesellschaft

                                                           Tempelhofer Str. 21

                                                           52068 Aachen

 
                                   Österreich:     St. Jakobus Bruderschaft

                                                           Stangaustr. 7

                                                           A-2392 Sulz im Wienerwald

 
                                   Schweiz:          Freunde des Jakobusweges

                                                           Claire-Marie Nicolet

                                                           Route de Founex 4

                                                           CH-1291 Commugny


Der Pilgerausweis gilt als offizieller Ausweis für die Pilgerschaft und

                                          Berechtigt zum übernachten in den Herbergen. Ohne Pilgerausweis

                                          können sie in den Herbergen nicht übernachten. Im Pilgerausweis

                                          werden zudem Stempel von den einzelnen Stationen auf dem Weg

                                          mit entsprechenden Datum eingetragen.

Der Pilgerbrief oder CREDENCIAL DEL PEREGRINO bestätigt, dass Sie auf traditionelle Weise (zu Fuß, Rad oder Pferd) nach Santiago de Compostela unterwegs sind. Die Pilgerurkunde (Compostela), im Pilgerbüro der Kathedrale von Santiago de Compostela erhält, wer mindestens die letzten 100 km auf dem Camino zu Fuß oder 200 km per Rad zurückgelegt hat. Lassen Sie sich Ihren Pilgerweg durch Stempeleintrag mit Datum und Unterschrift von den Herbergen oder offiziellen Stellen vor Ort beglaubigen.

  Pilgerurkunde

Herbergen                  Herberge, auch genannt Refugio oder Albergue,  gibt es städtische, kirchliche, von Vereinen oder privat geführte. Eine Klassifizierung der Herbergen finden sie im Reise führer. Beim Rother Reisführer sind diese mit ein bis drei Muscheln gekennzeichnet. Die Anzahl der Muscheln soll helfen den Standard der Herberge einzuschätzen (Küche, Waschmaschine, sanitär Anlagen). Die Zuteilung der Schlafplätze in den Herbergen erfolgt nach dem „Windhund-Prinzip“ d.h. in der Reihenfolge der Ankunft wobei Reservierungen ausgeschlossen sind. Das bedeutet, dass die jungen und kräftigen Pilger (und die Radfahrer, die eigentlich erst nach 18:00 h eingelassen werden sollten) die Betten oft schon belegt haben, wenn die älteren und nicht so schnellen Fußpilger eintreffen. Das sind aber nun mal die Regeln. Die Unterkunft in den Pilgerherbergen ist immer nur für eine Nacht, außer in Fällen von Krankheit oder höherer Gewalt. Ohrenstöpsel sind wichtig! Sie glauben nicht, welch kräftiges Schnarchkonzert die Pilger in der Nacht veranstalten! Bereits gegen 4:30 h beginnen die ersten Wecker zu klingeln und die ersten Leute stehen um diese Uhrzeit tatsächlich schon auf und beginnen ohne Rücksicht auf die Schläfer sich fertig zu machen und zu packen.

 

Ernährung                  Das wichtigste, trinken sie viel. Unterwegs sind genügend Wasserstellen (Brunnen) vorhanden, so das sie ihre Trinkflasche immer auffüllen können, auch wenn diese noch halbvoll ist, den die nächste Trinkwasserstelle könnte ach mal defekt sein. Auch nach dem Wandern weiter viel trinken. Unterwegs gibt es genug Kaffees und Bars in denen sie einkehren können um zu speisen. Der beliebteste Reiseproviant für Unterwegs ist der Bogadillo, ein Baguette mit Schinken und Käse belegt. Aber es gibt auch genügt Obst unterwegs zu kaufen.

                                    Am Abend bitten die meisten Herbergen (oder in der Nähe gelegene Restaurant) ein Pilgermenü (Menu del Peregrino) an. Diese ist ein drei Gänge Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise.

                                    Meistens kann der Pilger hier zwischen mehreren Gerichten wählen.

                                    Wein, Wasser und Brot wird auch dazu gereicht. Der Preis für solch ein Menü liegt durchschnittlich bei

                                    € 9,-. Mir hat das Menü meist gemundet und reichhaltig war es auch.

 
 

Tagespensum            Wie viel wandere (pilgere) ich am Tag? Das wird sich jeder Pilger vor

                                   beginn seiner Reise fragen. Hier kann ich nur empfehlen zu Beginn der

                                   Reise mit kürzeren Etappen anzufangen und im Verlauf der Reise

                                   werden die Etappen von selbst länger.

                                   An manchen Tagen werden auch eure Beine schwer werden, doch keine

                                   Sorge am nächsten Tag geht es schon weiter.

                                   Gerade die Etappe von St. Saint Piet de Port nach Roncesvalles hat

                                   es in sich. Ihr werdet abends froh sein in die verdiente Nachtruhe

                                   gehen zu dürfen.

 





Alles gepackt, dann kann es los gehen "Buen Camino"

 

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